Auf der Suchen nach neuen Herausforderungen kommt man als ambitionierte(r) Ultra-LäuferIn nicht am G1 GRÜNGÜRTEL-ULTRA vorbei! Das „G“ steht für Grüngürtel und die „1“ deutet schon an, dass es nur "die eine" Grüngürtel-strecke „Rund um Köln“ gibt! Es handelt sich um den äußeren Grüngürtel der sich auf einer Länge von 63km um die Domstadt zieht! Manch ein Kölner lernt seine Stadt von einer ganz anderen Seite kennen, wenn er sein Veedel verlässt und sich auf diese Rundstrecke begibt
Die Idee eines parkähnlichen Grüngürtels rund um die Stadt wurde ab 2012 entwickelt! Nach einem Jahr intensiver Planung wurde das Projekt im Rat der Stadt Köln beschlossen! Dass sich dieser Rundweg bestens für ein Laufevent eignet wird durch den G1 Grüngürtel Ultra-Marathon alljährlich unter Beweis gestellt! Anfangs als Idee für eine lange individuelle Ultramarathon-Trainingsstrecke geboren, entwickelte sich aus einer kleinen Veranstaltung, über die Jahre, ein cooles Laufevent! „Links eröm und rächs eröm um Kölle“ laufen alljährlich, Anfang des Jahres, bis zu 400 LäuferInnen (je 200) diese beeindruckende Strecke!
63 km Rund um Köln – Start: Sportpark
Stammheim "rächs heröm" [ungerade Nummer]
In diesem Jahr sorgte das Wetter
für eine besondere Herausforderung, aber auch für ein einmaliges
Streckenerlebnis. Starker Schneefall hatte Köln und den Grüngürtel in ein
wahres Winterwunderland verwandelt.
Los ging es bei Sonnenaufgang am Sportpark Stammheim. Vorbei am Winterquartier des Circus Roncalli, an kleinen Bächen, alten Fortanlagen und Zwischenwerken sowie zahlreichen Kleingartenanlagen sammelten wir Kilometer und Eindrücke zugleich.
Weiter ging es vorbei an Höhenhaus, Hollweide und Buchheim. Schon bald erreichten wir bei etwa Kilometer 10 die beeindruckende Merheimer Heide – ein riesiges, fast verborgenes Naturareal direkt hinter der Lärmschutzwand der A3. Die Wiesen waren schneebedeckt und glitzerten in der Sonne. In Vingst wartete eine der nächsten Entdeckungen der Runde: das Naturschwimmbad Vingst – diesmal tiefgefroren.
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| Merheimer-Heide |
Nach etwa 14 Kilometern
schlängelte sich die Strecke am Gremberger Wäldchen. Hier schlängelte sich der
Kurs zwischen Autobahnen und Verkehrsachsen hindurch – ein starker Kontrast zur
ansonsten ruhigen Naturkulisse.
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| Westhovener Aue |
Durch die Westhovener Aue liefen
wir weiter zum Rhein und überquerten bei Kilometer 20 die Rodenkirchener Brücke
zurück auf die linke Rheinseite.
Nun tauchten wir in den
bekanntesten Teil des Kölner Grüngürtels ein, vorbei am Forstbotanischen Garten
Rodenkirchen und dem Geißbockheim.
Bei Kilometer 30 wartete – genau zur richtigen Zeit – die offizielle Verpflegungsstelle, kurz hinter der Heimstätte des 1. FC Köln.
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| Verpflegungsstelle Franz-Kremer Stadion |
Der Grüngürtel zeigte sich hier von seiner schönsten Seite: schneebedeckte Sträucher und Bäume, zugefrorene Seen und Weiher sowie riesige weiße Wiesenflächen, die in der Sonne glitzerten. Trotz der schneebedeckten Wege ließ sich die Strecke sehr gut laufen, und glücklicherweise war es nur an wenigen Stellen glatt.
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| Decksteiner Weiher |
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| Decksteiner Weiher |
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| Decksteiner Weiher |
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| Decksteiner Weiher |
Weiter ging es vorbei am Decksteiner Weiher, dem Adenauerweiher und der Jahnwiese bis zum Rhein-Energie-Stadion bei Km 35.
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| Adenauerweiher |
Über die Aachener Straße ging es weiter in Richtung Müngersdorf, Vogelsang und Bocklemünd/Mengenich. Hier warteten wieder große, schneebedeckte Freiflächen. Die Felder des Max-Planck-Instituts und der Landschaftspark Belvedere bestimmten das Bild. In Bocklemünd erreichten wir die Marathonmarke (42,195 km) und starteten „offiziell“ in den Ultra-Teil.
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| Landschaftspark Belvedere |
Hinter dem Autobahnkreuz Köln-Nord erreichten wir bei etwa Kilometer 46 den Nüssenberger Busch, einen weiteren Grüngürtel-Abschnitt, den viele kaum kennen. Auf den schneebedeckten Weiten hatte man den Eindruck, im skandinavischen Winter zu laufen – so schön, aber auch so ungewöhnlich für unsere Region.
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| Nüssenberger Busch |
Danach führte die Strecke in
Richtung Longerich. Hier begegnete uns ein Stück Kölner Nachtleben direkt am
Streckenrand: die legendäre Kantine – Diskothek und Konzerthalle.
Bei Köln-Niehl erreichten wir
hinter den Ford-Werken, bei Kilometer 53, den Rhein und folgten dem Fluss, vorbei am Niehler Hafen
und dem Cranach-Wäldchen, zurück in Richtung Innenstadt. Über die Mülheimer
Brücke ging es über den Rhein zurück auf die Schäl Sick.
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| Nieler Hafen |
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| Köln-Mülheim |
Am Wiener Platz vorbei führte uns der letzte Abschnitt wieder am Rhein entlang zum Schlosspark in Stammheim.
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| Schlosspark Stammheim (Bildrechte: nina_wie_bolle /Instagram) |
"63 km RUND UM KÖLN –TUT WEH. ABER
GEIL!"
Wer mehr über dieses
beeindruckende Laufevent erfahren möchte findet weitere Informationen auf der
Facebook Seite des Veranstalters!
Bis bald






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Ein super Bericht mit herrlichen Fotos von einem tollen Lauf und in diesemJahr bei Top Wetter 🥰
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