26.05.18

LONDON MARATHON 2018 I "Too hot to handel !"

„Running is the greatest metaphor for life, because you get out of it what you put in it!“ 

Kennengelernt habe ich Wiebke, Ludger & Josef 2016 in einem Irish-Pub in Tokyo! Wir waren gemeinsam mit InterAir in Japan um den Tokyo-Marathon zu laufen! Am Abend nach dem Marathon war nur noch ein harter Kern (Rheinländer & Sachsen;-) an der Bar zum Abschiedsbier zurückgeblieben ;-) Aus dem Late-Night Finisher Bier wurde eine Freundschaft, die uns gemeinsam zu vielen Laufveranstaltungen geführt hat! Damals hatte ich gerade die World Marathon Majors (Tokyo-Boston-London- 
Berlin-New-York-Chicago) abgeschlossen und kurze Zeit später war bei den dreien der Entschluss ebenfalls gefallen: „Das machen wir auch“! Die „Tokyo-Connection“ war geboren:-) Es war eine tolle Zeit  für Sie und auf drei Kontinenten trifft man bei den riesigen Laufevents immer wieder Bekannte die auch auf der „Jagd“ nach der 6******Finisher-Medallie sind!!! Nun haben die drei auch den sechsten Marathon der berühmtesten Marathon Laufserie beendet und von meiner Seite steht hier noch einmal ganz offiziell:

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!! IHR KÖNNT STOLZ AUF DIESE LEISTUNG SEIN! 






 

Ludger schreibt schon seit einiger Zeit auf „der-laufgedanke“ in Gastbeiträgen über diese intensive Zeit. Heute berichtet er vom „glutheißen“ Finale auf den Straßen Londons, dem Wassermangel bei einem der größten (&reichsten) Marathons der Welt und dem Leistungsverlust unter diesen extremen Temperaturen!






“The circle is closing in, I must say, isn’t it?” 
Die Six-Star-Challenge kommt zu einem Ende beim heißesten London Marathon aller Zeiten 2018

Unsere Laufreisen zu den Abbott Major Marathons fanden am 22.04.18 ein wirklich heißes Ende. Wieder sind wir mit Interair [verlinken] zu einem großartigen Event gefahren: Dem London Marathon. Ein Erlebnis für sich. Und ein großartiges Erlebnis für uns. 

London, the royal town

Nach London kommen ist kein Problem. Per Bahn vom Flughafen bis quasi vor den Hoteleingang ist schon komfortabel! (Als Rheinländer (Kölner) ginge es sogar per Zug mit ähnlichem Zeitaufwand). 

 

London Tower Bridge – Gut dass sie für die Marathonis die Brücke unten gelassen haben. (Foto: Maratonfoto.com)


London selber hat sich in den letzten Jahren gewaltig gewandelt. Viele Neubauten, die renovierten Docklands, weniger Autos in der Innenstadt. Dennoch: Die Markenzeichen sind erhalten geblieben. Der Tower, die Tower Bridge, MI6, London Eye, nur Big Ben versteckte sich hinter Gerüsten um sich aufzuhübschen. Ach ja, und dann ist da natürlich (immer noch) die Queen nebst ihrer Royal Family. Seit 1952 regiert Elisabeth II von London aus. Am 21. April 18 feierte sie ihren 82. Geburtstag! Happy Birthday, live long and in peace. Am 21. April? Ja genau, einen Tag vor dem 38. London Marathon! Da ließ es sich die Dame nicht nehmen, den Marathon selber zu starten. Allerdings befand sie sich da im Buckingham Palace und der Start wurde live übertragen. Bevor es aber soweit ist, mussten wir natürlich zur Marathon Messe. 


Marathon Messe London
Unterwegs zur Messe: Der Tower von London (Foto: Ludger Schneider-Störmann)


Die liegt im Messezentrum ExCeL (nicht von Microsoft) leider etwas ab vom Schuss. Nichts zum Hingehen oder –laufen, wenn man kurz vor einem Marathon steht. Also heißt es die U-Bahn zu nehmen. In England ging es ziemlich viele Bahngesellschaften. So kam es, dass die Mitarbeiter der Firma, die als einzige zur Messe fahren sollte, streikten. Und dann doch nicht streikten. Etwas überraschend kamen wir wider Erwarten doch zur Marathon Messe mit der Bahn, obwohl es noch am Vortag als sicher galt, dass keine Bahn fuhr. Wir schickten unseren Top Agenten 007-Josef vor, der uns grünes Licht telegraphierte. 
(Danke Jupp :-) 



 Marathon Messe: 40 Stunden, 10 Minuten, 50 Sekunden bis zum Showdown (Foto: Ludger Schneider-Störmann)


Das Wichtigste für uns war die Abholung der Unterlagen am Abbott Stand. Denn wir waren ja auf einer Mission unterwegs: 
„I am running for my sixth star“
Nachdem wir die Bib Nummer hatten, bekamen wir am Abbott Stand den entscheidenden Sticker.


Klein aber wichtig: Ohne diesen Sticker gibt es im Ziel keine Six-Star-Finisher-Medaille. (Foto: Ludger Schneider-Störmann)



Die kleine Nummer 293 zeigt, dass in London viele ihren sechsten Major Marathon liefen. Man kann sich diese Nummer nicht aussuchen, aber ich sah, dass auf dem Bogen mit den Aufklebern diese Nummer auch drauf war. Ich fragte, ob ich die haben darf? Und die Mitarbeiterin sagte: „Sure, why not?“ Ich: „Nice, the numbers represent my birthday“. Sie zögerte, sah mich an, und sagte: „‘93…?“. Nach diesen dezenten Hinweis korrigierte ich: „Ahem, it’s March 29“. Als 25-Jähriger gehe ich definitiv nicht mehr durch. 


Wiebke hat ihn: Den Sticker. (Foto: Ludger Schneider-Störmann)


Und für diesen kleinen Sticker haben wir so viele Jahre, Monate Tage, Kilometer trainiert, viele Schuhe zerschlissen, Reisen auf uns genommen, Muskelkater gehabt, Blasen an den Füßen ertragen, … Und das für ein Stückchen Plastik auf der Bib-Nummer? 
Um es vorneweg zu sagen: Die Abbott Six Major Marathons sind ein Erlebnis. Sie sind eine besondere Herausforderung. Alleine schon durch die große Zahl an Bewerbern je Marathon, die Reisen usw. Aber das Beste an allem ist, dass Wiebke und ich so viele Freunde dabei gewonnen haben. Jörg und Christine, Josef, Eltje und Dirk und viele viele mehr. Das hat uns in jedem Fall bereichert. (Alle anderen nicht erwähnten: Fühlt euch herzlich eingeschlossen). So treffen wir beim kommenden Marathon alleine neben der Tokyo Connection auch Eltje, Boston-Udo, Jana und Anja wieder. Darauf freuen wir uns genauso wie auf die Finisher Medaille. Aber bis zu der waren es ja noch einige Stunden und vor allem 42,195 km. 

Wer das mal nacherleben möchte kann sich mal hier umschauen: http://runthemajors.de/


Der Kölner Dom darf auf der Abbott-Signatur-Wand nicht fehlen. (Foto: Ludger Schneider-Störmann)


Das Warten auf den Start
Vielleicht ist das von allen der sechs Marathons der Beste, was das Warten betrifft. Irgendwie verging die Zeit sehr schnell. Per Bus fuhren wir zum Startplatz. Es ist eine schöne, große Wiese. Und wenn es wie in unserem Fall in der Nacht zuvor geregnet hat, lohnt es sich, Überschuhe mitzunehmen. 


Gut gerüstet ist man in London mit Überschuhen (Selfie: Ludger Schneider-Störmann)

Auch hier haben wir viele Bekannte und bekannte Bekannte getroffen. So z.B. Uli Sauer (http://uli-sauer.de/), der London-Marathon-Spezialist in Deutschland schlechthin. 



Uli Sauer himself: Zahlen- und London-Marathon-Guru (Foto: Ludger Schneider-Störmann)


Bei der Einführung am Freitagabend vor dem Marathon, welches Interair (www.interiar.de) veranstaltet, hat sich nicht nur Irina Mikitenko (http://www.irina-mikitenko.de/), zweimalige London Siegerin von 2008 und 2009 die Ehre gegeben, Uli sorgte für große Unterhaltung trotz Zahlenflut. Hier einige Eckdaten zu London 2018:
Es gab (Zahlen von Uli Sauer):
* 386.000 Bewerbungen
* 54.685 zugelassene LäuferInnen, davon 22.817 Frauen und 31.868 Männer. 
* 40.000 Medaillen. 






Wahrlich „heiß“ begehrt und in streng limitierter Auflage: Die Medaillen des 38. London Marathon (Foto: Isaak Papadopoulos)
Moment mal: Da fehlen doch ca. 15.000 Medaillen… Was ist da los? Nun, es kommen eben nicht alle an. Am Ziel. Weil sie erst gar nicht starten. Die Anmeldung ist sehr lange vorher, vielleicht zehn Monate. Wie schnell kommt da etwas dazwischen. Und die Statistik gibt den Machern des London Marathon Recht. Nur in diesem Jahr gab es mehr als geplant. Ins Ziel kamen nämlich 40.180 Marathonis, davon 40.096 unter der Cut-off Zeit von 8 Stunden (Zahlen aus: http://www.marathonguide.com). Wenn alles stimmt, mussten knapp hundert Marathonis ohne Medaille auskommen. Das wäre sehr schade.

Ansonsten ist das Warten auch ein Treffen auch der Exoten, wie es im nächsten Bild zu sehen ist.


Der Avatar (Foto: Ludger Schneider-Störmann)

TEAM INTERAIR LONDON 2018
Die Tokyo Connection kurz vor dem Start ins Glück (Foto: Ludger Schneider-Störmann – ohne Selfie Stick? Dank dem unbekannten Fotographen)


Warum Schlange stehen, wenn‘s auch innovativ geht?

Für großes Aufsehen hat eine Innovation für Frauen gesorgt: Der „P-Mate“. Endlich keine Schlangen mehr vor den sehr gepflegten und stets sauberen WCs, denn mit dem P-Mate können Frauen auch im Stehen kleinen Verrichtungen nachgehen. Ihr glaubt es nicht: Schaut hier: http://www.p-mate.nl/ 
Details weiß ich nicht, nur: Es ist wirklich praktisch.






Der P-Mate: Pappe, dicht, praktisch, warum nicht auf allen großen Veranstaltungen so? (Foto: Ludger Schneider-Störmann)


Der London Marathon: Sonne, Wasser, Kampf, Krampf – aber gut, sehr gut. 


Start: Die Queen ruht im Hintergrund, Eluid und die anderen rennen, die gestreiften Hasen vorneweg. (Foto: Maratonfoto.com)


Es sollte der heißeste London Marathon aller Zeiten werden. Es zeichnete sich schon ab, als wir am Start warteten. Wir verzogen uns in den Schatten. Das Thermometer klettere auf unglaubliche 24,1°C im Schatten (den gab es nur für die Queen). Also hieß es: Wasser auf und in den Kopf. Das führte zwangsläufig zu Problemen, denn die über 40.000 LäuferInnen brauchten mehr als die zur Verfügung stehenden 700.000 Flaschen je ¼ Liter Wasser. Das mach nach Adam Riese zwar 4,375 l Wasser pro Kopf, wenn man aber an jedem Stand 2 Flaschen mitgehen lässt, dann wird das kühle Nass schnell knapp. Und so kam es auch, dass einige LäuferInnen in Pubs gingen, um nachzutanken. Ob mit Wasser, Guinness oder Stout Beer ist nicht überliefert. 


Hot hot hot. Bitte Lächeln!  (Foto: Maratonfoto.com)
Na, geht doch“ [Ein paar km weiter und einige Liter nasser] (Foto: Marathonfoto.com)


Wie verhält man sich bei so großer Hitze richtig? Und mit welchen Auswirkungen habe ich dabei zu rechnen? 
Langsam laufen. Aber wie viel langsamer? Die Seite http://www.runningstrong.com/temperature.html arbeitet hier eine wissenschaftliche Untersuchung auf (aus Medicine & Science in Sports & Exercise, Link siehe unten). Dabei wurden allerdings nur die Top 3 und die „langsamen“ Läufer auf den Plätzen 25, 50, 100 und 300 über einen langen Zeitraum bei vielen Marathons betrachtet. Was eben für Wissenschaftler so als langsam gilt. Die Wissenschaftler machten vier Temperaturbereiche fest: 
Ideal: 5.0-10.0°C (ideal, Referenztemperatur und Zeit)
1. 10.1 – 15°C
2. 15.1 – 20°C
3. 20.1 – 25°C
 Mit jeder Stufe wurden die Läufer etwas langsamer. Die Elite nur knapp 1%/Stufe. Die „Langsamen“ brauchen entsprechend länger: 
1.-3. Platz: 0,9% je Temperaturstufe
25. Platz: 1,1% je Temperaturstufe
50. Platz: 1,5% je Temperaturstufe
100. Platz: 1,8% je Temperaturstufe
300. Platz: 3,2% je Temperaturstufe

Wenn der 300ste also bei idealen Bedingungen 3 Stunden benötigt, so sind es bei 24,1°C (Stufe 3) also 3:00:00 + 3x3,2% = 3:17:17, also ca. 10% mehr. Siehe nächste Kurve.


Hier darf jeder mal nachrechnen, wie schnell man eigentlich gewesen wäre… , WBGT = Wet-bulb globe temperature = Berücksichtigt tatsächliche Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind und ggf. dessen Kühleffekt sowie Infrarot-Sonneneinstrahlung. Uff. (Graphik: Medicine & Science in Sports & Exercise: March 2007 - Volume 39 - Issue 3 - pp 487-493)




Eine Erläuterung der Wärmeabfuhr bei LäuferInnen aus: www.geo.fu-berlin.de/met/ag/miks/medien/downlod/wbgt_de.pdf 

Sehen wir uns mal den Sieger von 2018 an: Eliud Kipchoge. Er benötigte 2:04:17 um in London 2018 ans Ziel zu kommen. Für ihn wäre die Zeit also kürzer gewesen, und zwar um 3x0,9%. Somit wäre Kipchoge neuen Weltrekord in 2:01:01 gelaufen. Hätte, hätte, Fahrrad… Zu viel Konjunktiv. Sieht gut aus, gilt aber nicht als Weltrekord. 

Was kann ich daraus für mich schließen? Als jemand der nicht unter den Top-300 läuft :), ist alles was in London und davor rauskam sehr angemessen. Langsam laufen und ankommen ist die Devise. Außerdem kann man so viel besser die Menschen, Zurufe und die Stadt genießen. 

Übrigens wurden unsere Majors immer heißer, NY mal ausgenommen. „Unsere“ Top-Temperaturen der Six Majors zeigen es. 

Tokyo 2016: 16,7°C
Berlin 2016: 21.0°C
New York 2016: 14,4°C
Boston 2017: 22,2°C
Chicago 2017: 22,7°C
London 2017: 24,1°C

Der Rest vom Wetter war immer perfekt! Sechsmal Sonne satt, sechsmal kein Regen, sechsmal wenn überhaupt, dann nur mäßiger Wind. Was will man mehr?

Wer es nun mit der Studie und der Hitze genauer wissen möchte: Unter dieser Adresse kann alles nachgelesen werden (freier Zugang!). Sehr interessant für Number-Cruncher wie mich, macht mich aber auch nicht schneller: https://journals.lww.com/acsm-msse/Fulltext/2007/03000/Impact_of_Weather_on_Marathon_Running_Performance.12.aspx

Okay, wer nicht rechnen mag: Ich habe mich an jedem Stand mit Wasser über Kopf und Beine/Arme gekühlt sowie ausreichend getrunken. 



Wasserschlacht in London: Trink doch eine met – aber bitte nur Wasser (Foto Isaak Papadopoulos)


Und klar, langsam dem Ziel entgegen. Gehen ist auch sehr schön, gerade in London, wo das Publikum unterstützt wo es kann und uns gefeiert hat. Danke an die Londoner ZuschauerInnen. 

Und vielleicht was das das Erfolgsrezept, warum so unglaublich viele ins Ziel kamen: Weil einfach die Vernunft mitlief und etliche Marathonis die Sonne genossen, mit dem Publikum scherzten und auch mal ruhig machten und gingen. So macht es wirklich viel Spaß!


Die Strecke des London Marathon so, wie sie mein Garmin sieht (Foto: Ludger Schneider-Störmann)


Etwa auf der Halbzeit kam die Tower Bridge. Was für ein Gefühl. Das Publikum tobt! Grandios.



Tower Bridge: Our path to the next Major Marathon Medal! (Foto: marathonfoto.com)


Ein bunter Lauf!
Ich möchte keinesfalls Impressionen von Isaak Papadopoulos, der im Auftrag von Interair so brillante Fotos gemacht hat, vorenthalten. Sehr einfallsreiche und sicherlich auch heiße Kostüme. So oder so. 





Einer der vielen Guinness-Weltrekordversuche.


These shoes are made for walking? (Alle obigen Fotos: Isaak Papadopoulos)



Dem Ziel entgegen
Nachdem wir uns auf die Temperatur eingestellt hatten und sicher ankommen wollten, wurde es für uns immer genüsslicher. Die Strecke ist ja auch ein Traum. Die Docklands, mit all den neuen Gebäuden. Die Tower Bridge. London Eye. Und schließlich der Buckingham Palace. 



Getragen von den Massen ‚fliegt‘ die Siegerin Vivian Cheruiyot ins Ziel in sensationellen 02:18:31. (Foto: Marathonfoto.com)


Wir schweben vor Glück ins Ziel (Foto: Marathonfoto.com)


Am Ziel und am Ziel !!!
Auch wir haben natürlich länger gebraucht als üblich. Aber wir sind am Ziel angekommen, an einem Stück und bekamen eine der London Marathon Medaillen, ebenso wie ein Finisher Shirt. 

Wir sind auch am Ziel unser 6 Major Marathon Welttournee. Was in Japan mit Interair und Irina begann, endete auch so. 



2016: Tokyo mit Irina Mikitenko vor dem ersten der sechs Marathons– first Contact. (Foto: Interair)


2018: London nach dem letzten der sechs Marathons – surely not the last contact (Foto: Interair).


2018: London nach dem letzten der sechs Marathons – surely not the last contact (Foto: Interair).



Nochmals der Dank an alle, die mit uns gelitten und gefiebert haben, die mit uns gelaufen sind, die es so angenehm gemacht haben, die sich mit uns freuten und die wir kennenlernen durften. Ihr seid großartig! Jetzt geht es auf zu den nächsten Abenteuern – laufenderweise und anderweitig. 


Bis bald

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