Der Drei-Länder-Lauf-Marathon in Basel stand schon länger auf
meiner Liste – und das aus mehreren Gründen: Zum einen reizt natürlich die
besondere Lage im Dreiländereck. Die Vorstellung, während eines Marathons
gleich drei Länder zu durchqueren, hat ihren ganz eigenen Charme. Zum anderen
gab es aber auch einen ganz persönlichen Anlass: Freunde, die ich bei der
Islandreise zum Volcano Marathon kennengelernt hatte, leben beziehungsweise
starteten in Basel. So bot sich die perfekte Gelegenheit, Sport und Wiedersehen
miteinander zu verbinden. Basel selbst ist ohnehin eine Reise wert – eine
wunderschöne Stadt mit viel Flair entlang des Rheins. Die Strecke des Marathons
war als Rundkurs angelegt und wurde zweimal gelaufen, also zweimal die Runde
des Halbmarathons. Grundsätzlich bin ich kein großer Fan dieses Formats, da ich
abwechslungsreichere Strecken bevorzuge. Allerdings hat es auch Vorteile: In
der zweiten Runde wußte man genau, was und wo auf einen zukommt. Dadurch konnte
man sich mental besser darauf einstellen und seine Kräfte gezielter einteilen.
