30.10.26

Dublin Marathon – 42,195 Kilometer, jede Menge Irish Spirit und ein unvergesslicher Zieleinlauf

Dublin stand schon so lange auf meiner Marathon-Wunschliste. Doch einen Startplatz in der irischen Hauptstadt zu ergattern, war alles andere als einfach. Immer wieder hatte ich mein Glück bei der Verlosung versucht, doch das Losglück war mir bislang nicht hold gewesen. Im vergangenen Jahr erfuhr ich dann, dass das Vergabesystem geändert werden sollte. Bis dahin waren vor allem diejenigen bevorzugt worden, die bereits in Dublin gelaufen waren oder im Vorjahr teilgenommen hatten. Nun wollte man auch neuen Läuferinnen und Läufern die Chance geben, diesen besonderen Marathon zu erleben. Als im Januar schließlich die Zusage kam und ich tatsächlich einen der begehrten Startplätze gewonnen hatte, war die Freude riesengroß. Endlich Dublin!  Irland hat für mich ohnehin einen ganz besonderen Reiz. Vor allem der wilde, raue Westen des Landes hat es mir angetan. Schon lange träume ich davon, irgendwann wieder mehr Zeit auf dieser wunderschönen Insel zu verbringen, ihre Landschaften zu genießen und das Land noch intensiver kennenzulernen. Aber auch ein Wiedersehen mit der irischen Hauptstadt kam mir mehr als gelegen. Und wenn sich das Ganze dann noch mit einem Marathon verbinden lässt – umso besser!




Ein frostiger Start unter irischer Sonne

Pünktlich zum Marathontag zeigte sich das Wetter in Dublin zunächst von seiner besten Seite. Die Sonne strahlte von einem nahezu wolkenlosen, tiefblauen Himmel. Eigentlich perfekte Voraussetzungen für einen Marathon – wäre da nicht dieser eisige Wind gewesen! Von Samstag auf Sonntag waren die Temperaturen deutlich gefallen. Besonders am frühen Morgen sorgte ein kräftiger, unangenehm kalter Wind dafür, dass man trotz des Sonnenscheins ordentlich fröstelte. 



Vorstellung des Höhenprofils auf der Marathon Expo!






Die Wettervorhersage vom Veranstalter meldete:


"Sonntag in Dublin: kühl, trocken und den ganzen Vormittag ein starker Westwind – 37 bis 39 km/h, mit Böen, die bis zu 85 km/h erreichen können. Fünf Wettermodelle sind sich einig, dass es windig wird; sie unterscheiden sich lediglich in der Intensität. Auf den ersten 11 Kilometern bis zum Phoenix Park hast du den Wind direkt von vorne, während er dir zwischen Kilometer 24 und 37 größtenteils im Rücken sitzt. Achte zu Beginn eher auf deine Anstrengung als auf das Tempo. Schließ dich einer Gruppe an. Und wenn der Wind im Rücken weht: Gib Gas!"



Auf dem Weg zum Startbereich ging es teilweise durch breite, schattige Straßenzüge, durch die der Wind ungehindert hindurchfegte. Kein Wunder also, dass viele Läufer unterwegs immer wieder kleine Pausen einlegten, sobald sich irgendwo ein sonniges und möglichst windgeschütztes Plätzchen fand. Die Strategie war offensichtlich: bloß nicht zu früh im Startblock stehen und dort unnötig frieren! Von der Gepäckabgabe im Eingangsbereich des Startgeländes sollte es laut Auschilderung und je nach Startblock bis zu 25 min. Fußweg sein;-)

 

Trotzdem ließ mir auf dem Weg zur Startlinie auch etwas Zeit, wenn sich ein sonniges und windgeschütztes  Plätzchen anbot. Selten zuvor war ich bei einem Marathon derart auf den letzten Drücker am Start erschienen. Während ich mich gemeinsam mit zahlreichen anderen Läufern meines Startblocks von hinten dem Feld näherte, fiel vorne bereits der Startschuss. Kaum hatten wir uns eingereiht, setzte sich das Läuferfeld auch schon in Bewegung. Wenige Augenblicke später passierten wir den Startbogen und liefen hinein in die Straßen von Dublin. Keine lange Wartezeit, kein nervöses Herumstehen, kein unnötiges Frieren – einfach ankommen und loslaufen. Eigentlich gar nicht schlecht!



Streckenverlauf

Startlinie

Bildrechte: finisherpix

Bildrechte: RTE.ie


Durch Dublins City – vorbei an Geschichte und Guinness

 Die ersten Kilometer führten uns mitten durch das historische Viertel "The Liberties" im Zentrum der irischen Hauptstadt. Zunächst passierten wir die große Parkanlage des St. Stephen´s Park, bevor sich die Strecke allmählich aus den flacheren Straßen der City in etwas hügeligeres Gelände hinaufzog. Vorbei an der imposanten St. Patrick’s Cathedral ging es anschließend wieder bergab in Richtung River Liffey, jenem Fluss, der Dublin in einen nördlichen und einen südlichen Teil trennt. Kurz bevor wir das Flussufer erreichten, passierten wir noch einen ganz besonderen Ort: den ältesten Pubs Dublins (The Brazen Head). Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass ich genau hier am Abend mein letztes Guinness des Tages genießen und dazu ein ausgesprochen leckeres Irish Stew essen würde. Aber das ist eine andere Geschichte! Zunächst standen schließlich noch einige Kilometer auf dem Programm. Genauer gesagt: fast die gesamte Marathondistanz.







St. Patrick’s Cathedral

St. Audoen´s Churches


Am südlichen Ufer der Liffey liefen wir entlang des Merchant’s Quay, überquerten anschließend eine der Brücken und setzten unseren Weg auf der nördlichen Flussseite über den Inns Quay fort. Dabei kamen wir auch an den beeindruckenden Four Courts vorbei, einem der bekanntesten historischen Gebäude Dublins und einem bedeutenden Zentrum der irischen Justiz. Ein imposanter Anblick, der mich zumindest für einen kurzen Moment vergessen ließ, dass ich mich gerade mitten in einem Marathon befand. 



"The Liberties" (Bildrechte: finisherpix)



Four Courts

O´Donovan Rossa Bridge

Four Courts


Stoneybatter und Phoenix Park – zwischen Irish Spirit und eisigem Gegenwind

Nachdem wir das unmittelbare Stadtzentrum hinter uns gelassen hatten, führte die Strecke weiter in Richtung Stoneybatter. Und hier war plötzlich wieder richtig was los! Entlang der Hauptstraße standen zahlreiche Zuschauer, rechts und links reihten sich die typisch irischen Pubs aneinander, und überall wurden wir mit lautstarkem Jubel empfangen. Die Menschen klatschten, riefen uns aufmunternde Worte zu und sorgten für eine großartige Atmosphäre. Genau so hatte ich mir die Stimmung bei einem Marathon in Irland vorgestellt! Es war ein erster Vorgeschmack auf jenen besonderen Irish Spirit, der mich im weiteren Verlauf noch mehrfach begeistern sollte. Denn der Dublin Marathon lebt von seinen Gegensätzen. Einerseits führt die Strecke durch weitläufige Parkanlagen, ruhige Wohnviertel und über längere Straßenabschnitte, an denen sich nur vereinzelt Zuschauer einfinden. Andererseits gibt es immer wieder regelrechte Stimmungshochburgen, in denen die Begeisterung kaum Grenzen kennt. In den sogenannten Cheering Zones sorgen Livemusik, DJs und zahlreiche Zuschauer für ordentlich Betrieb. Dieser Wechsel zwischen ruhigeren Passagen und ausgelassener Stimmung sollte sich als einer der besonderen Reize des Dublin Marathons erweisen.



Arran Quay

Stoneybatter


North Circular Road


Von Stoneybatter aus ging es weiter auf die North Circular Road, eine lange, von Bäumen gesäumte Straße. Schon aus einiger Entfernung konnte ich zwischen den Alleebäumen einen riesigen Obelisken erkennen, der sich eindrucksvoll über die Umgebung erhob: das Wellington Monument im Phoenix Park. Mit jedem Schritt rückte das Monument näher, bis wir schließlich eines der Eingangstore zum Park erreichten. Der Phoenix Park ist der größte ummauerte Stadtpark Europas. Und dass diese Parkanlage tatsächlich gewaltige Ausmaße besitzt, sollten wir auf den folgenden Kilometern noch ausgiebig erfahren. Die Strecke zog sich lange durch das weitläufige Grün. Immer wieder öffneten sich großzügige Sichtachsen, während wir uns Schritt für Schritt durch die Parklandschaft arbeiteten. Landschaftlich war das durchaus reizvoll. Läuferisch allerdings nicht ganz so entspannt, wie man es sich vielleicht wünschen würde.




Phoenix Park



Denn bis hierhin hatten wir bereits einige Höhenmeter gesammelt. Besonders die ersten zehn bis zwölf Kilometer waren von Steigungsabschnitten geprägt. Dazu kam der kalte Wind, der uns auf weiten Teilen der Strecke direkt entgegenblies. Eine Kombination, die nicht unbedingt für Begeisterung sorgte. Ich war jedenfalls ausgesprochen froh darüber, dass ich mich am Morgen entschieden hatte, unter meinem Laufshirt noch ein Langarmshirt anzuziehen. Trotz der Sonne war es im Wind empfindlich kalt, und die zusätzliche Kleidung erwies sich als goldrichtig. Schließlich verließen wir den Phoenix Park in Richtung Castleknock. Die anstrengenderen Anstiege des ersten Streckenviertels lagen nun weitgehend hinter uns, und die Strecke begann leicht abzufallen. Darüberhinaus hatten wir nun Rückenwind! Endlich ließ sich wieder etwas entspannter laufen!




Phoenix Park

Bildrechte: finisherpix


Phoenix Park


Phoenix Park


Historische Mauern und vier Jahreszeiten in wenigen Kilometern

 Im weiteren Streckenverlauf ging es zurück in Richtung der südlichen Stadtgebiete. Dabei passierten wir mit dem ehemaligen Gefängnis Kilmainham Gaol einen weiteren geschichtsträchtigen Ort Dublins. Der imposante historische Gefängniskomplex beherbergt heute ein Museum und diente bereits mehrfach als Kulisse für Filmproduktionen. Dahinter führte uns die Strecke am Richmond Gate vorbei, einem weiteren historischen Bauwerk, das einst den Zugang zu einem Krankenhauskomplex markierte. Während ich die historischen Sehenswürdigkeiten noch bei weitgehend freundlichem Wetter passieren konnte, kündigte sich am Horizont bereits eine Veränderung an. 



"god save the volunteers"

ehemaligen Gefängnis Kilmainham Gaol 


Richmond Gate



Hinter uns und seitlich der Strecke schien weiterhin die Sonne vom blauen Himmel. In Laufrichtung dagegen türmten sich zunehmend dunkle, mächtige Wolken auf. Das sah zunächst gar nicht gut aus. Bis zur Halbmarathonmarke blieben wir noch trocken. Doch kurz nachdem ich die Hälfte der Marathondistanz hinter mich gebracht hatte, erreichten uns die ersten Regentropfen. Aus dem herrlichen Sonnenschein wurde innerhalb kurzer Zeit ein unangenehmer Nieselregen. Typisch  irisch eben! Über etwa vier bis fünf Kilometer begleitete uns die kleine Regenfront. Zwischenzeitlich verdichteten sich die Wolken derart, dass ich schon befürchtete, der restliche Marathon könnte zu einer ziemlich grauen und ungemütlichen Angelegenheit werden. Doch Dublin hatte offenbar andere Pläne. Nach ungefähr 15 bis 20 Minuten begann die Wolkendecke bereits wieder aufzureißen. Wenig später wurde es zunehmend freundlicher, und schließlich zeigte sich der Himmel erneut in einem beinahe makellosen Blau. Sonne, Wind, Kälte, Regen und wieder Sonne – alles innerhalb kürzester Zeit. Irischer konnte das Wetter kaum sein!





Corkagh Road (Halbmarathon)


Wie lokal begrenzt dieser kleine Regenschauer tatsächlich gewesen war, erfuhr ich allerdings erst nach dem Marathon. Als ich meine Frau später fragte, ob sie in der Dubliner Innenstadt ebenfalls nass geworden sei, schaute sie mich völlig verwundert an. „Nass geworden? Wieso? Bei uns hat es überhaupt nicht geregnet!“ Offenbar hatten wir Läufer unterwegs unsere ganz eigene kleine Wetterzone erwischt!

 

Die zweite Hälfte – Dublin zeigte seine hügelige Seite

Nach der Halbmarathonmarke veränderte sich der Charakter der Strecke spürbar. Die breiten Straßen und großen Parkanlagen der ersten Hälfte wichen zunehmend Wohngebieten, in denen es stellenweise deutlich ruhiger zuging. Die großen Zuschauermengen der Innenstadt lagen zunächst hinter uns, und auf dem Weg in Richtung Bushy Park wurde auch das Streckenprofil wieder anspruchsvoller. Dublin zeigte sich nun von seiner hügeligeren Seite. Zwar gab es keine wirklich alpinen Herausforderungen zu bewältigen, doch die immer wieder eingestreuten Steigungen kosteten zunehmend Kraft. Gerade auf der zweiten Marathonhälfte merkt man schließlich jeden zusätzlichen Höhenmeter. Ich versuchte deshalb, möglichst gleichmäßig weiterzulaufen, meinen Rhythmus beizubehalten und mich von den wechselnden Streckenverhältnissen nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.



Corkagh Road






Je näher wir der 30-Kilometer-Marke kamen, desto häufiger tauchten auch wieder größere Zuschauergruppen auf, die uns mit Musik, lautstarken Anfeuerungsrufen und jeder Menge Begeisterung zusätzliche Energie für die bevorstehenden schwierigen Kilometer mitgaben. Und die konnten wir durchaus gebrauchen. Denn langsam rückte eine der besonderen Herausforderungen des Dublin Marathons näher.







Bildrechte: finisherpix


Heartbreak Hill – die Herausforderung kommt zum Schluss

Nachdem wir auch den Bereich des Elm Park passiert hatten, wartete mit dem sogenannten Heartbreak Hill ein Streckenabschnitt auf uns, dessen Name bereits einiges erahnen ließ. Natürlich musste ich dabei sofort an den berühmten Heartbreak Hill beim Boston Marathon denken. Und tatsächlich gibt es gewisse Ähnlichkeiten. Auch in Dublin handelt es sich nicht um einen einzigen gewaltigen oder besonders steilen Anstieg. Vielmehr ist es eine unangenehme Abfolge kleinerer Steigungen, die vor allem aufgrund ihrer Lage im Streckenverlauf so kräftezehrend werden. Denn inzwischen befanden wir uns jenseits der 30-Kilometer-Marke. Genau in jener Phase eines Marathons, in der die Beine allmählich schwerer werden, die Energiereserven schwinden und selbst vergleichsweise harmlose Steigungen plötzlich erstaunlich lang erscheinen können. Was sich auf den ersten Kilometern noch locker und problemlos laufen lässt, verlangt einem jetzt deutlich mehr ab.





"Heartbreak Hill"

"Top of the Heartbreak Hill"



Zwischen Kilometer 30 und 36 bekamen wir das noch einmal recht eindrucksvoll zu spüren. Immer wieder ging es leicht bergauf. Keine dramatischen Anstiege, aber eben auch keine Strecke, auf der man einfach mühelos dahinrollen konnte. Jetzt hieß es, die Kräfte gut einzuteilen, den eigenen Rhythmus zu finden und sich nicht von jeder weiteren Bodenwelle aus dem Konzept bringen zu lassen. Zum Glück wusste ich, dass irgendwann auch der letzte dieser Anstiege hinter mir liegen würde. Und tatsächlich: Nachdem wir die schwierigeren Kilometer überstanden hatten, zeigte sich das Streckenprofil endlich wieder von seiner angenehmeren Seite. Die folgenden Abschnitte fühlten sich überwiegend leicht abschüssig an. 





Die letzten Kilometer – eine unglaubliche Jubelmeile bis zum Ziel

Langsam näherten wir uns wieder dem Stadtzentrum. Etwas unromantisch folgten wir der N11, einer breiten Straße mit Autoverkehr. Glücklicherweise war dieser Abschnitt nur sehr kurz. Wir passierten größere Sportanlagen und den Veranstaltungskomplex RDS Halls, wo die Marathon Expo stattgefunden hatte. Spätestens jetzt wurde mir bewusst, dass es tatsächlich nicht mehr weit bis zum Ziel sein konnte. Die Strecke führte nun weitgehend geradlinig über die Merrion Road in Richtung Merrion Square, in dessen Nähe sich auch der Zielbereich befand. Und was uns auf diesen letzten Kilometern erwartete, war großartig. Aus den zuvor teilweise recht ruhigen Straßen wurde plötzlich eine nahezu endlose Jubelmeile. Die Zuschauer standen dicht an dicht am Straßenrand, klatschten, jubelten und feuerten uns mit einer Begeisterung an, die kaum zu überbieten war. Überall wurden Namen gerufen, Hände in die Luft gestreckt und die Läufer förmlich in Richtung Ziel geschrien. Nach den anstrengenden Hügeln und den ruhigeren Passagen der zweiten Marathonhälfte war das noch einmal ein unglaublicher Motivationsschub. Ich konnte förmlich spüren, wie die Energie der Zuschauer auf uns übersprang. Natürlich waren die Beine inzwischen müde. Nach mehr als 40 Kilometern lässt sich das schließlich nicht mehr wegdiskutieren. Aber angesichts dieser fantastischen Stimmung rückte die Erschöpfung zumindest für einige Augenblicke in den Hintergrund. Stattdessen machte sich immer mehr Vorfreude breit. Das Ziel war zum Greifen nah!



Merrion Road

Northumberland Road (Bildrechte: finisherpix)

Warrington Place  (Bildrechte: finisherpix)


Kurz vor dem Ziel folgten im Bereich des Warrington Place noch zwei rechtwinklige Richtungswechsel. Danach war endgültig klar: Jetzt konnte wirklich nicht mehr viel kommen! Die historischen Gebäude rund um den Merrion Square und die Pepper Canister Church rückten ins Blickfeld, und mit jedem weiteren Schritt wurde die Atmosphäre noch eindrucksvoller. 


Zieleinlauf 


Eine kleine Besonderheit hatte sich der Dublin Marathon allerdings bis ganz zum Schluss aufgehoben. Während man bei vielen anderen großen Marathonveranstaltungen über einen roten Teppich ins Ziel läuft, ist dieser in Dublin tatsächlich lila. Passend zu den ebenfalls lilafarbenen Trikots und der Markenfarbe des Hauptsponsors Irish Life. Links und rechts jubelten die Zuschauer, die Stimmung war fantastisch, und inzwischen hatte sich sogar die Sonne wieder vollständig durchgesetzt. Was für ein Gegensatz zu den kalten, windigen Morgenstunden und dem kleinen Regenschauer nach der Halbmarathonmarke!

 

Noch ein paar Schritte, ein letzter Blick auf den Zielbogen – und dann war es geschafft. 42,195 Kilometer durch Dublin lagen hinter mir! Ein großartiges Gefühl und ein Zieleinlauf, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.




Bildrechte: finisherpix


Im Hintergrund die Pepper Canister Church


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Mein Fazit: Dublin kann Marathon!

Ein eisiger Wind, strahlender Sonnenschein, ein kurzer irischer Regenschauer, anspruchsvolle Hügel und eine unglaubliche Stimmung entlang der Strecke: Der Dublin Marathon hatte einiges zu bieten. Ein Marathon mit Charakter, eine wunderbare Stadt, begeisterungsfähige Zuschauer und ein Zieleinlauf, den ich so schnell nicht vergessen werde........





...... und dass der Tag später noch bei einem Guinness und einem leckeren Irish Stew im einem der ältesten Pubs der Stadt ausklingen sollte, machte die Sache natürlich auch nicht schlechter - Sláinte!



Medallie 2026 - Liffey River



Weitere Informationen über dieses Event findet Ihr auf der Homepage des Dublin Marathon:

irishlifedublinmarathon.ie


Bis bald! 







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