Ein Ultratrail-Trippel - das ursprünglich gar keines werden sollte und warum Wettkampf nicht gleich Wettkampf ist! I Teil 1
Wie kommt man denn auf so eine Idee? Wie immer machte ich mir bereits im September des Laufjahres 2018 Gedanken über die Jahresplanung für das anstehende Jahr. Durch die sozialen Medien war ich schon sehr früh auf den HuBuT (Hunsbuckelultratrail) aufmerksam geworden. Dieser findet Mitte August am Hunsrück statt und bietet verschiedene Strecken, unter anderem auch eine Ultrastrecke mit 66 km inkl. Querung der berühmten Geierlay Brücke. Eine frei hängende 360m lange und 100 m hohe Brücke - die muss ich sehen, ich muss da hin! So entschied ich mich also für den "Longtrail" und buchte somit frühzeitig Wettkampf Nr. 1 - nicht wissend dass es das Finale eins einmonatigen Ultratrail-Trippels werden sollte. Ansonsten waren neben dem Wien Marathon im April und dem Rennsteiglauf-Supermarathon keine weiteren Läufe gebucht und auch nicht geplant. Bis ich im Mai dann eine Nachricht von meinem Trailkumpel Tom bekam. Er hatte einen Startplatz für den EigerUltraTrail E51 Couple abzugeben, da seine ursprüngliche Laufpartnerin ausfiel. Ich überschlug. Dieser findet genau 4 Wochen vor dem HuBuT statt. Das geht und außerdem bekomme ich so eine Chance bestimmt nicht so schnell wieder! Ich übernahm den Startplatz für die E51 Mixed-Couple-Wertung für Mitte Juli. Einige Wochen später, wieder waren die sozialen Medien „schuld“. Wurde ich "Opfer" des klassischen "hab ich mich gerade wirklich angemeldet?!" - Ich las nur "Gletscher Querung, geil! Das muss man mal gemacht machen!" und so schob ich spontan noch den PitzalpineGlacierTrail P45G mittig zwischen Eiger und HuBuT. Jeweils nur 2 Wochen zwischen den Events. Ob das ein Fehler war? Vielleicht? Vielleicht auch nicht!








